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Über den großen Nutzen der Diversifikation …

Wir unterstellen, im Jahr 2012 zwei mal 100 US-Dollar (USD) bereitsgestellt zu haben, um diese in zwei spannende „Social Media-IPOs“ zu investieren. Im Mai 2012 hätten wir dann zu rund 42 USD pro Aktie (zugrundegelegt also das, was unseres Wissens nach der erste Börsenkurs war), Facebook-Aktien (FB) gekauft, die anderen 100 USD zunächst unberührt gelassen, um im November 2013, zu rund 45 USD, Twitter-Aktien zu erwerben. Letztendlich haben wir also 200 USD investiert, aus denen bis heute (1.3.2017; FB USD 137,42; TWTR USD 15,79) stolze USD 327 geworden wären (Wichtig ist natürlich zu wissen, dass man aus Erfolgen in der Vergangenheit nicht auf die Zukunft schiessen darf und natürlich auch, dass all das einfach nur Tatsachenbeschreibungen und keine Analysen, Empfehlungen, etc. sind).

Unsere erste Schlussfolgerung daraus ist natürlich: Diversifikation ist wertvoll – denn hätte man nur auf eine Aktie gesetzt, hätte man eine 50%-Wahrscheinlichkeit gehabt, 100 USD auf 35 USD zusammenschrumpfen zu lassen.

Für die nächste Schlussfolgerung müssen wir dann erst festhalten, dass besagter Investmenterfolg (aus 200 USD mach 327 USD) einer annualisierten Performance von knapp 11 % entspricht – immer noch eindrucksvoll. Aber: Ein Investment in manch einen Index-ETF (schauen Sie sich beispielsweise einen solchen auf den breiten US-Aktienmarkt an), hätte noch mehr gebracht, was uns zu noch einer Schlussfolgerung führt: Wenn man diversifiziert, was ja, wie wir gesehen haben, unheimlich wertvoll ist, ist es dann sehr schwer, zumindest in allgemeinen Positivmärkten, den Markt zu schlagen!

Synthetische Historie des Euro

Es ist schon interessant zu sehen, wie unterschiedlich ein Langfristchart des Euro gegenüber dem US-Dollar aussehen kann – je nachdem, ob man der Historie die der Italienischen Lire gegen Dollar oder die der Deutschen Mark gegen Dollar voran setzt …

Daten bis Ultimo Januar – ohne Gewähr!

Inflationsentwicklung in der Eurozone

Die Inflationsrate der Eurozone, die sich in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres noch um die Nulllinie herum bewegte, war im Januar auf 1,8 % angestiegen (HVPI; Datenquelle: Eurostat).

Maßgeblich beeinflusst wurde diese Entwicklung ja von der Energiepreiskomponente. Wir haben uns jetzt einmal angesehen, wie sich die Jahressteigerungsrate der Energiepreiskomponente (zuletzt +8,1 % im Januar; Datenquelle: Eurostat) weiter entwickeln würde, würde sich die Entwicklung beruhigen und es ab jetzt also nur noch zu einer Steigerung dieser Preiskomponente um 2 % p.a. kommen …
… mal sehen, was im weiteren Jahresverlauf dann wirklich passieren wird!